Zen ist genau das Gegenteil von “etwas glauben“.
Zum einen meint Zen, dass wir durch Glaubensvorstellungen das für uns Menschen letztlich unvor­stellbare Mysterium des Seins auf das uns gerade noch Vorstellbare reduzieren und uns in diesen Vor­stellungen verstricken.
Dies gilt insbesondere auch für unsere Vorstellungen vom „Ich“, von der Seele, vom Sinn des Lebens, von Gott, von einer Existenz oder Nicht-Existenz nach dem Tode.
Den Zen-Weg gehen bedeutet nicht, christliche Vorstellungen gegen buddhistische auszutau­schen, sondern  von allen Vorstellungen loszukommen!
Zum anderen geht es darum, mit allen Sinnen und Fähigkeiten im Hier und Heute zu leben
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